Eine Entscheidungsgrundlage braucht erkennbare Annahmen
Das SECO beschreibt den Businessplan als Instrument für Strategie, geplante Massnahmen und Finanzbedarf. Er soll potenziellen Partnern und Investoren Chancen und Risiken erläutern. Tatsachen sind von Schätzungen und Szenarien zu trennen.
Quellen: [1] SECO · KMU-Portal
Belege hängen vom Entwicklungsstand ab
Die SECO-Checkliste nennt unter anderem Marktanalysen, Terminpläne und Finanzpläne. Bei Erweiterungen oder Umstrukturierungen kommen bestehende Abschlüsse und relevante Verträge hinzu. Diese Liste betrifft Businesspläne; sie ist keine verbindliche Vorgabe für jeden Projektbrief.
Quellen: [2] SECO · KMU-Portal
Den NeuFi-Projektbrief auf eine konkrete Rolle ausrichten
Unser Projektbrief beginnt mit Objekt, vorgesehener Nutzung, Zielgruppen und aktuellem Prüfstand. Er beschreibt, ob eine Fläche, Kapital, Fachplanung, Ausstattung, Software oder eine Betreiberrolle gesucht wird.
Wirtschaftliche und soziale Ziele werden nebeneinander festgehalten. Ein gemeinschaftliches Angebot bleibt eine geplante Nutzung, solange Bedarf und Betrieb noch nicht geprüft sind.
Finanzbedarf, Zeit und Zuständigkeit benennen
Wir unterscheiden belegte Kosten, Angebote und erste Schätzungen. Der Finanzbedarf wird auf die jeweilige Entwicklungsphase bezogen. Annahmen zur Nutzung und zum Ertrag erhalten eine nachvollziehbare Herkunft.
Ein Zeitplan nennt nächste Prüfschritte, verantwortliche Parteien und Entscheidungsstellen. Bewilligungsfragen, Vertragsstruktur und Versicherungen bleiben offen ausgewiesen, bis die zuständigen Fachpersonen sie geklärt haben.
Projektinformation und Verbindlichkeit getrennt halten
Der Projektbrief dokumentiert den Stand, auf dem ein Gespräch stattfinden kann. Leistungen, Vergütung, Beteiligung und Verantwortung werden anschliessend für das konkrete Vorhaben vereinbart und fachlich geprüft.
Referenzen und Zusagen werden mit ihrer Grundlage dokumentiert. Aktualisierungen zeigen, welche Annahmen durch neue Unterlagen oder Entscheidungen ersetzt wurden.
